Montag, 30. Januar 2012

Ballonfahren als Türöffner zum Himmelszelt


Es vergeht wohl kaum ein Tag an dem wir, orientiert sich unser Blick nach oben in Richtung des Himmelszelt, von keinem Flugobjekt, ganz gleich welcher Art, Notiz nehmen. Ob der Himmel strahlend und leuchtend blau, grau bewölkt oder von dicken schwarzen, bedrohlich wirkenden Wolken bedeckt ist, die keinen einzigen Sonnenstrahl passieren lassen, geflogen wird immer. Und dies in aller Regel mit lautem Getöse und zu Lasten unserer Umwelt. Hubschrauber, Flugzeuge und Co. verbrauchen nämlich hunderte Liter Kerosin, welches wie Benzin für Automobile auch, aus Erdöl aufbereitet wird, welches als fossiler Energieträger einer gewissen Knappheit unterliegt, was Verschwendung eigentlich ausschließen sollte und darüber hinaus die Umwelt in einem übergroßen Mass beschädigt.
Trotz allem fliegen wir munter in der Weltgeschichte umher. Ob geschäftlich oder privat, oft sind Flüge und die damit verbundene Belastung für Flora und Fauna absolut unnötig, bieten sich doch umweltfreundlichere Alternativen an. So kann man zu Geschäftsterminen, oftmals sogar viel komfortabler und auch schneller, mit der Bahn anreisen und auch Luftsport, als Freizeitaktivität über den Wolken, kann ohne den Einsatz von fossilen Brennstoffen erfolgen. 
Denkt man an die Anfänge der Luftfahrt, stellt sich unweigerlich die Frage, weshalb wir heute in einem solchen Ausmaß wie wir es Tag täglich tun, unnötig viel Energie verpulvern um uns am Himmelszelt entlang fort zu bewegen. Schließlich begann alles mit dem Ballonfahren, einer Art zu fliegen die vollkommen klimaneutral ist, da sie fast ohne den Einsatz fossiler Energieträger auskommt. Lediglich etwas Gas wird beim Ballonfahren benötigt um heiße Luft zu erzeugen, die den Ballon samt Korb plus Insassen, wie von Geisterhand hoch hinaus, an die Grenzen des Himmelszelt, befördert.
Bereits im Jahr 1783 entwickelten die Franzosen Joseph Michel und Jaques Etienne dieses erste Fluggerät der Menschheit, mit Hilfe dessen sogar Personen von A nach B gefahren werden konnte. Ein Meilenstein in der Geschichte der Luftfahrt. Jedoch wurde das Ballonfahren mit der Zeit mehr und mehr in Abseits gedrängt. Spätestens die Erfindung des Flugzeuges bedeutete für den Heißluftballon das Ende, zumindest was rein zweckmäßige Luftfahrten angeht. Zu jenen frühen Zeiten der Fliegerei dachte man noch lange nicht an die Folgen die durch den sich immer weiter ausufernden Flugverkehr an Belastungen für die Umwelt entsteht. Lärm und giftige Abgase sind da nur einige von einer Liste unzähliger schlechter Dinge, die durch das Fliegen in einem Flugzeug verursacht werden. Würde die Menschheit weiterhin auf das archimedische Prinzip, welches der Ballonfahrt zu Grunde liegt setzten, wären diese Belastungen kaum mehr existent und unserer Umwelt würde es zumindest ein kleines Stück weit besser gehen.
  

Mittwoch, 25. Januar 2012

Mit einer Ballonfahrt ein unvergessliches Erlebnis verschenken


Wer sich auf der Suche nach einem Geschenk befindet ist meist nicht zu beneiden und hat es nicht gerade einfach. Schließlich soll das was man verschenkt auch gefallen und dem Anlass entsprechen sowie diesem auch gerecht werden. So ist das Verschenken einer Singlereise zu einer Hochzeit beispielsweise ein recht unpassendes Geschenk, was weder auf viel Freude, noch auf Verständnis stößt. Zurecht würde sich in einem solchen Fall ein fast jeder Beschenkte die Frage stellen, ob im Oberstübchen der Person die das fragwürdige Geschenk zum besten gibt, noch alles soweit frisch ist, bzw. wie zum Teufel man auch nur auf die Idee kommt, ein solche unpassendes Geschenk zu übergeben. Eine frustrierende Situation für den Beschenkten, aber auch eine zu tiefst peinliche Angelegenheit für denjenigen, von dem das Geschenk stammt. 
Ballonfahrt bei Abenddämmerung
Dabei ist es doch gar nicht all zu schwer ein besonderes und trotzdem für nahezu jede Person geeignetes Geschenk zu finden, was auch noch von Kreativität und der Tatsache sich Gedanken gemacht zu haben zeugt.
Ein solches Geschenk ist zum Beispiel ein Gutschein für eine Ballonfahrt. Für diejenigen die sich noch  keine Gedanken rund um das Ballonfahren gemacht haben oder nicht schon jemanden kennen, der eine solche bereits miterlebt hat und in der Folge in den höchsten Tönen davon berichtet, dem sei an dieser Stelle versichert, dass man mit einem Gutschein zum Ballonfahren, nur in den aller seltensten Fällen daneben liegt. In aller Regel löst ein Gutschein der zu einer Ballonfahrt berechtigt, große bis hin zu überschwänglicher Freude aus und lässt den Beschenkten auf positive Art und Weise überrascht sein. Ein solches Geschenk zeugt von eben genau jener, gern zu Kenntnis genommen, Kreativität, die einfallslose Staubfänger als Geschenk vermissen lassen. Außerdem spricht es dafür, dass man sich im Vorfeld konstruktive Gedanken gemacht hat, was denn ein Präsent sein könnte das passt und den Beschenkten auch eine Freude bereitet. Schließlich möchte man mit dem Geschenk ja was Gutes tun und Freude bereiten und nicht Ärger und Frust erzeugen. Wer eine solches Erlebnis wie eine Ballonfahrt verschenkt, der kann fast gewiss sein,  damit genau ins Schwarze zu treffen.
Darüber hinaus noch eine gute Nachricht für alle die, die stets kurz vor knapp noch ein Geschenk besorgen müssen. Ein Gutschein fürs Ballonfahren kann auch noch in der aller letzten Minute im Internet bei Luftsport.de und anderen Anbietern erworben werden, sollte man sich bis zuletzt verzweifelt aber vergeblich auf der Suche nach einem kreativen Geschenk befunden haben. Ein paar Klicks genügen und man ist im temporären Besitz eines Geschenks was mit ziemlicher Sicherheit eine Menge Freude auslöst.

Dienstag, 24. Januar 2012

Den Mythos des Fliegens beim Ballonfahren erleben

Blickt man auf die Geschichte der Menschheit zurück, so lässt sich feststellen, dass der Traum der Menschen, es den Vögeln gleich tun zu können, wie scheinbar schwerelos, quer durch die Lüfte zu fliegen und dabei den Himmel für sich zu erobern, lange Zeit unerfüllt blieb.
Um so erstaunlicher die Entwicklung der vergangenen fünfzig Jahre, in welchen sich das Fliegen zu einer vollkommenen Normalität entwickelt hat und sogar Land auf, Land ab, Luftsport betrieben wird. Kaum ein Mensch, zumindestens in den westlichen Industrienationen, der noch nicht abgehoben ist und für den es via Flugzeug hoch hinaus ging.

Selbst kurze Strecken werden heute, zum Leidwesen der Umwelt, mit Hilfe des Flugzeugs  beschritten, bzw., in diesem Fall eher zutreffend, "beflogen". Mal schnell zum Shopping nach New York oder zum Geschäftstermin von Köln, via Air Berlin oder sonstigen Airlines, in die Hauptstadt, ist für viele beinahe alltäglich geworden.
Wer in dieser Häufigkeit auf die Dienste eines Flugzeuges zurückgreift, für den ist das sich in der Luft befinden, wovon Generationen von Menschen nur träumen konnten ehe dies die ersten Erfindungen der Luftfahrt, wie das Ballonfahren ermöglichten, keineswegs mehr ein Abenteuer und hat auch jegliche Faszination verloren.
Wer in der heutigen Zeit das Abenteuer Fliegen erleben möchte, der wird wohl gar nicht erst auf die Idee kommen, dies in einem Flugzeug anzugehen. Das Flugzeug ist viel mehr, wie das Auto oder die Bahn auch, ein praktisches Mittel der Fortbewegung geworden.

Richtige Abenteuerluft kann aber auch heute noch erlebt werden:
Beim Ballonfahren kann die Faszination des Fliegens und es den Vögeln gleich zu tun, auch von alten Fliegerhasen, ganz neu erlebt werden. Ein Ausflug in einem Ballon steht für all das, was man beim Fliegen in einer Passagiermaschine, so man es denn auf den Flug als Erlebnis abgesehen hat, vermissen. Beim Ballonfahren lässt sich im Gegensatz dazu, eine Unbeschwertheit und Freiheit genießen, die ihres gleichen vergeblich sucht. Weit entfernt von der heutigen, äußerst schnelllebigen Welt und Zeit, gemütlich mit dem Wind durch die Lüfte zu gleiten und dabei eine sagenhafte, beschreibbare Aussicht zu genießen, ist mit keiner anderen Fluggerätschaft besser zu erleben als in einem Ballon, mit welchem der Traum des Fliegens, bereits im Jahr 1783, erstmals verwirklicht wurde.
Daher ist eine Ballonfahrt gleich ein doppeltes Erlebnis: Neben dem Abstand zum Alltag, der durch die unvergleichbare Freiheit und Unbeschwertheit, gewonnen werden kann, wandelt man beim Ballonfahren auf den Spuren der ersten Luftfahrtpioniere und lernt unter Umständen das Fliegen von einer vollkommen anderen Seite, als dies bisher der Fall war, kennen.

Montag, 16. Januar 2012

Ballons fliegen nicht, sondern fahren

Bestimmt haben sie schon oft gehört, dass wenn über einen Heißluftballon gesprochen wird, wahlweise die Verben fahren oder fliegen an das Wort Ballon angehängt werden.
Da stellt sich unweigerlich die Frage, ob beides richtig oder ob nur eine Variante die das Erobern der Lüfte in einem Korb, an einem Ballon hängend beschreibt, die korrekte Bezeichnung ist.
Vorweg, ohne groß rumzueiern, die richtige Bezeichnung ist Ballonfahren und nicht Ballonfliegen!

Warum es Ballonfahren und nicht Ballonfliegen heißt, begründet sich gleich aus drei oder sogar noch mehr  unterschiedlichen Begebenheiten und Eigenschaften heraus, die untereinander jedoch in keinem Zusammenhang stehen. So gibt es neben vielen variierenden, einen physikalischen sowie einen historisch begründete Erklärung.

Die physische Begründung bezieht sich auf die Tatsache, dass ein Ballon, ganz gleich ob ein Gasballon oder ein Ballon der mit heißer Luft befüllt ist, ein Aerostate ist. Dies bedeutet, dass sich ein Ballon, im Gegensatz zu fast allen anderen Luftvehikeln wie Flugzeug, Hubschrauber oder Drachenflieger, im Einklang bzw. nach den Gesetzen der Aerostatik bewegt. - Und alles was sich nach diesem Gesetz bewegt, fährt eben nicht, sondern fliegt.
Das genaue Prinzip der Aerostatik, das auf den berühmten Satz des Archimedes zurückgeht und bereits knapp 250 Jahre vor Christus Geburt das erste mal notiert wurde, lässt sich am besten mit  der eigentlichen Funktionsweise die ein Aufsteigen eines Ballons erst möglich macht, erklären:
Der Ballon ist mit heißer Luft oder Gas befüllt, welche eine geringere Dichte aufweist als die normale Umgebungsluft die sich um den Ballon herum befindet. Geringere Dichte bedeutet auch immer gleichzeitig weniger Gewicht, wodurch der Ballon dann wie von Geisterhand nach oben steigt. Wie wir gelernt haben, ganz den Gesetzen des Archimedes und der Aerostatik folgend. 

Eine weitere Begründung, welche die Frage nach fliegen oder fahren beantwortet, liegt in der Historie des Ballonfahren begründet. Als die Gebrüder Montgolfiere im Jahr 1783 das Ballonfahren erfunden haben, bezeichneten diese beiden Pioniere des Luftsport den Himmel als  Luftmeer. Da schiffe im Meer fahren, hat sich der Begriff des in der Luft fahren, so man denn in einem Ballon unterwegs ist. Es wurden also schlicht und einfach die regeln der Seefahrt übernommen. Das eine tiefer begründete Philosophie hinter der Bezeichnung Ballonfahren anstelle von Ballonfliegen steht ist eher zu bezweifeln. Historisch betrachtet ist das Fahren in einem Ballon wohl eher dem Zufall geschuldet. Wichtig ist, bei Blick auf diese historische Begründung, dass es vor dem Ballonfahren noch keine andere Variante des Fliegens gab, so dass der Begriff des Fliegens, noch gar nicht so eng mit dem Aufsteigen in die Lüfte verbunden war, wie dies heute der Fall ist. Allerdings gilt es zu beachten, dass die Bezeichnung des Ballonfahrens, exklusiv in der deutschen Sprache verwendet wird. In allen anderen Ländern der Erde fliegt man mit einem Ballon. - Auch im Französischen, gleichwohl die Pioniere des Luftsport und Ballonfahren französischsprachig waren.

Zwar gibt es, wie bereits angeschnitten, noch zahlreich weitere Ansätze, welche die Bezeichnung des „Ballonfahren“ begründen, doch ist es eher zu bezweifeln bis zu ausgeschlossen, dass eine dieser teilweise abenteuerlichen Erklärungsansätze, auch nur in einem Zusammenhang mit der Wortschöpfung Ballonfahren anstelle von Ballonfliegen stehen.

Jeder der selbst einmal das Glück hatte einer Ballonfahrt beizuwohnen, der wird bestätigen können, dass das Ballonfahren vielmehr einem Schweben und Gleiten entspricht, als einem Flug. Schließlich gibt es ja auch keinen Fahrtwind, da sich der Ballon ja stets mit der selben Geschwindigkeit bewegt, wie dies der Wind tut. Auch ist es fast vollkommen geräuschlos in einem Ballon den Himmel zu erobern und mit dem Lärm und Getöse was andere Fluggeräte erzeugen, nicht ansatzweise vergleichbar.